Offene Ganztagesschule GS. St. Lantbert

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Die Räumlichkeiten der Offenen Ganztagesschule befinden sich in den Pavillons (Finkenstraße 2)

 

Konzept Offene Ganztagsschule

Ein Kooperationsprojekt der Grundschule St. Lantbert und der Stadtjugendpflege Freising

 

Sagst du es mir, so vergesse ich es.

Zeigst du es mir, so merke ich es mir.

Lässt du mich teilhaben, so verstehe ich es.

Zitat aus China

 

Die Offene Ganztagsschule an der Grundschule St. Lantbert wird es mit dem Schuljahr 2016/2017 geben. Die Trägerschaft dafür wird die Stadtjugendpflege Freising übernehmen.

 

Begonnen wird im Schuljahr 16/17 mit einer „kurz Gruppe“ bis 14.00 Uhr.

 

Bildungspartner/Träger

 

Eine Bildungspartnerschaft zwischen Stadtjugendpflege und Schule soll den Kinder und Jugendlichen neue Chancen eröffnen, da beide Einrichtungen spezifische und wichtige Kompetenzen in der Förderung von Kindern und Jugendlichen besitzen. Mit der Verknüpfung von schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten erhalten Kinder und Jugendliche so ein ganzheitliches Angebot.

 

Da der Schwerpunkt der Stadtjugendpflege Freising in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt, stellt dieser Bereich den zentralen Aspekt Ihrer Arbeit an der offenen Ganztagsschule St Lantbert dar.

 

Bei der Ausgestaltung der Angebote arbeitet die Stadtjugendpflege Freising eng mit der Schule zusammen und orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern

 

Personal

Die Mitarbeiter der offenen Ganztagsschule bestehen aus einer Dipl. Sozialpädagogin (Leitung offene und gebundene Ganztagsschule), sowie weiterem pädagogischen Fachpersonal.

Ergänzend werden spezielle Angebote von Kurs- und Übungsleitenden durchgeführt.

Zielgruppe

Die offene Ganztagsbetreuung richtet sich an alle Schüler und Schülerinnen der Klassen 1-4 an der Grundschule St. Lantbert.

 

Das Angebot gilt im Besonderen jedoch für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern alleinerziehend oder berufstätig sind und für diejenigen, die nach Meinung der Lehrkräfte und/oder der Jugendsozialarbeit an Schulen am Nachmittag einer gezielten Betreuung und Förderung bedürfen.

 

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

 

Für die kurz Gruppe

Schüler und Schülerinnen die die Kurzgruppe besuchen, haben die Möglichkeit ihre mitgebrachte Brotzeit einzunehmen.

 

Für die kurz Gruppe

Schüler und Schülerinnen die die Kurzgruppe besuchen, haben die Möglichkeit ihre Hausaufgaben in den Räumlichkeiten der offenen Ganztagschule zu erledigen. Dies erfolgt jedoch auf freiwilliger Basis.

 

Freizeitangebote

sind ein Beitrag zur Entwicklung sportlicher, musischer, kreativer und sozialer Interessen. Sie bieten einen Ausgleich zu Unterricht und Lernen ohne Leistungsdruck und umfassen künstlerisch-kreative, sportlich-spielerische und neigungsorientierte Angebote.

 

Räume schaffen

Hier geht es darum Räume bzw. Freiräume zu schaffen, in denen sich die Schüler und Schülerinnen erholen und ausprobieren können, um z. B. Platz und Zeit für Fantasie und Kreativität zu schaffen.

Durch den pädagogisch begleiteten Umgang mit Gleichaltrigen können dort auch  soziale Schlüsselqualifikationen erworben werden.

 

Kooperation mit Schulleitung und Lehrerkollegium

Die Kontaktpflege zu Schulleitung, Lehrkräften sowie zur Jugendsozialarbeit an Schulen ist wichtig, findet statt nach Bedarf, um die Qualität der Arbeit zu erweitern und zu sichern und um eine optimale Förderung zu erreichen. Der regelmäßige Austausch soll durch Jour-Fix-Termine etabliert werden. Die Leitung des Ganztags nimmt an Lehrerkonferenzen der Grundschule teil.

 

Elternarbeit

Sie beinhaltet eine bedarfsgerechte Kontaktpflege (z.B. durch Infobriefe, Elternabende) zu den Eltern. Auch können sich die Erziehungsberechtigten mit allen pädagogischen Fragestellungen an die Fachkräfte vor Ort wenden.

 

Ziele und Grundprinzipien in der Offenen Ganztagsschule

 

Ziele

§  Unterstützung und Förderung  bei der Entwicklung kognitiver Kompetenz. Lernen findet über das direkte Erlebnis statt, die Schüler und Schülerinnen werden zur aktiven Nutzung Ihrer Freizeit angeregt

§  Förderung der Selbstkompetenz  (Selbstverantwortung und Selbstbestimmung, Persönlichkeitsentwicklung).

§  Förderung von eigenen Interessen und Fähigkeiten, Hinführen zur sinnvollen Freizeitgestaltung,

§  Förderung von sozialer und emotionaler Kompetenz (Verantwortung, Achtung gegenüber anderen)

§  Partizipation d. h. Rahmen und Möglichkeiten schaffen bei denen sich die Schülerinnen und Schüler beteiligen bzw. einbringen können.

§  Stärkung des Gemeinschaftsgefühls

Grundprinzipien unserer Arbeit

Mit der Verwirklichung dieser Prinzipien wird es den Schülern und Schülerinnen möglich, im Kontext Schule von Formen des informellen Lernens verstärkt zu profitieren.

 

Es ist Aufgabe der pädagogischen Fachkraft, die Balance zwischen schulischen Regeln und deren Unterstützung auf der einen Seite und den Freiheiten außerschulischer Bildungsprozesse auf der anderen zu halten.

 

Hierbei werden die Ziele und Prinzipien der Schule nicht in Frage gestellt, sondern als Form des Lernens wertgeschätzt.

 

Bedürfnisorientierung:

Angebote und deren Gestaltung orientieren sich bei der Planung und Durchführung an den Interessen und Vorstellungen der Schüler und Schülerinnen: außerhalb der Lernzeiten sind Leistungserwartungen Dritter nicht maßgeblich.

 

Mitbestimmung und Selbstorganisation:

Die Schüler und Schülerinnen werden bei Entscheidungen beteiligt und gestalten somit Abläufe mit – soweit sie dazu in der Lage sind und grundlegende Notwendigkeiten (z.B. Aufsichtspflicht) berücksichtigt bleiben.

 

Freiwilligkeit:

Die Schüler und Schülerinnen sollen sich aus eigenem Antrieb für ein Angebot entscheiden. Das beinhaltet im schulischen Kontext die Herausforderung, für Schüler und Schülerinnen, die sich am Angebot der Jugendarbeit nur unter Zwang, mit Desinteresse und Sanktionen beteiligen, in Rücksprache mit Schule und Eltern alternative Beschäftigungen zu finden.

 

Parteilichkeit, Beziehungsarbeit:

Die Anliegen von Schülern und Schülerinnen werden ernst genommen und ihre Perspektiven nachvollzogen. Es besteht eine Atmosphäre der Akzeptanz und Unterstützung.

 

Chancengleichheit:

Die Angebote sind so strukturiert, dass kein Teilnehmer und keine Teilnehmerin auf Grund von Alter, ethnischer Herkunft, Religion,  Geschlecht und sonderpädagogischem Förderbedarf, u. a. benachteiligt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadtjugendpflege Freising, Kölblstr. 2, 85354 Freising
Tel.: 08161-231870, Fax: 08161-231871